Hausordnung der Grundschule Dahme/Mark

Hausordnung der Grundschule Dahme/Mark

 

Die Hausordnung der Grundschule Dahme/Mark basiert auf folgenden rechtlichen Grundlagen:

Gesetz über die Schulen im Land Brandenburg (Brandenburgisches Schulgesetz - BbgSchulG)

in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. August 2002 (GVBl. I S. 78);

zuletzt geändert durch Artikel 8 des Gesetzes vom 07.07.2009

Verordnung über den Bildungsgang der Grundschule (Grundschulverordnung – GV)

Vom 2. August 2007 geändert durch Zweite Verordnung zur Änderung vom 16.07.2009, Änderung am 22.08. 2011

Verwaltungsvorschriften zur Grundschulverordnung (VV-GV)

Vom 2. August 2007 zuletzt geändert durch Zweite VV vom 16.07.2009, Änderung am 26.06. 2012

Verwaltungsvorschriften über die Organisation der Schulen in inneren und äußeren Schulangelegenheiten

(VV-Schulbetrieb - VVSchulB) Vom 29.06.2010

 

1. Alle am Schulleben Beteiligten begegnen einander mit höflicher Rücksichtnahme,

größtmöglicher Ruhe und zuvorkommender Hilfsbereitschaft. Dies gilt auch für das

Verhalten auf dem Schulweg.

 

2. Stunden- und Pausenzeiten

 

 

Unterrichtsstunden

Pausenzeiten

1.

7.30 Uhr - 8.15 Uhr

15 Minuten (Frühstück)

2.

8.30 Uhr - 9.15 Uhr

15 Minuten

3.

9.30 Uhr - 10.15 Uhr

10 Minuten

4.

10.25 Uhr - 11.10 Uhr

20 Minuten (Mittagessen I)

5.

11.30 Uhr - 12.15 Uhr

20 Minuten (Mittagessen II)

6.

12.35 Uhr - 13.20 Uhr

10 Minuten

7.

13.30 Uhr - 14.15 Uhr

 

8.

14.20 Uhr - 15.05 Uhr

 

 

3. Einlass

 

Das Schulgelände ist ab 7:00Uhr geöffnet (Ausnahme: Frühhort)

Während der wärmeren Jahreszeit halten sich die Schülerinnen und Schüler auf dem kleinen Schulhof auf. Zwei Aufsichtspersonen sorgen für pädagogische Angebote. Während der wärmeren Jahreszeit oder bei schlechtem Wetter erfolgt die Beaufsichtigung entsprechend im Speiseraum für die Schüler der Klassen 4-6 und im unteren Flur für die Schüler der Klassen 1-3.

Der Schulweg soll so angetreten werden, dass die Schüler bis 7.20 Uhr in der Schule

eintreffen. Sämtliche Wege innerhalb eines Schultages gelten als Schulwege und sind

somit weitgehend selbstständig und diszipliniert zu bewältigen!

 

4. Allgemeine Verhaltensweisen

 

4.1. Sofern dem keine Anweisungen entgegenstehen, gehen a l l e Schüler in den Pausen nach der 2., 4. und 5. Unterrichtsstunde auf den Schulhof.

Bei einem Wechsel des Raumes werden die Schulmappen geordnet an der

Fensterseite des Flures vor dem nächsten Klassenraum abgestellt!

 

4.2. Auf dem Schulgelände sind der Schulgarten sowie Baum- und Buschreihen am Rande des Hofes nicht zu betreten.

 

4.3. Liegt eine Hofpause im Anschluss an den Sportunterricht, begeben sich die Schüler auf

den Hof, ohne vorher ein Klassenzimmer aufzusuchen.

 

4.4. Bei schlechtem Wetter wird durch ein zweites Klingelzeichen bekannt gegeben, dass die

Schüler die Pause im Klassenzimmer verbringen.

 

4.5. Wird im Verlauf der Hofpause abgeklingelt (also während sich die Schüler auf dem Hof

aufhalten), gilt folgende Regelung:

- Die Schüler gehen in den Klassenraum, in dem sie die nächste Unterrichtsstunde haben.

- Die Schüler, die in der nächsten Stunde Sport haben, warten diszipliniert auf dem Hof

bzw. bei widrigen Witterungsbedingungen im unteren Flur.

 

4.6. Fremdes Eigentum wird geachtet und nicht eigenmächtig benutzt oder entwendet! Auf Ordnung und Sauberkeit ist in allen Räumen und auf dem gesamten Schulgelände zu achten.

 

4.7. Vor Unterrichtsbeginn sind nach dem Vorklingeln die im folgenden Fach benötigten

Arbeitsmittel bereitzulegen! Die Schüler stellen sich auf einen vorbildlichen,

pünktlichen Unterrichtsbeginn ein.

 

4.8. Liegt eine Frühstückspause im Anschluss an den WAT- oder Sportunterricht und ist

der Klassenraum belegt, gehen die Schüler mit der Lehrkraft zum Frühstücken in

den Speiseraum.

 

4.9. Essen und Trinken ist in jeder Pause, jedoch nicht während des Unterrichts gestattet.

 

4.10. Essenpläne für das Mittagessen gibt es im Speiseraum. Ausgefüllte Anmeldeformulare sind in der Küche abzugeben.

 

4.11. Aus Gründen der Unfallhaftung darf das Schulgrundstück nicht eigenmächtig verlassen

werden, in Ausnahmefällen nur mit Genehmigung der Schule bzw. auf schriftlichen

Antrag der Eltern.

 

4.12. Alle schulischen Angebote der Verlässlichen Halbtagsschule sowie AGen sind pflichtige Veranstaltungen. Eine An- bzw. Abmeldung kann nur durch die Eltern erfolgen.

 

4.13. Im Rahmen der Schülermitwirkung führen die Sechstklässler eine Schüleraufsicht. Den Anweisungen dieser Ordnungsschüler ist von allen Kindern Folge zu leisten.

 

4.14. Nach Beendigung der Verlässlichen Halbtagsschule mit Hort und offenen Angeboten ist das Schulgelände zu verlassen.

 

4.15. Handys sind während des gesamten Schulbetriebes auszuschalten. Andere elektronische

Geräte (z.B. MP3-Player, Gameboy) sind nicht gestattet. Tauschgeschäfte jeglicher Art

werden nicht geduldet.

 

5. Besondere Gefahrenquellen

 

5.1. Um einer Gefährdung von Schülern vorzubeugen, ist es verboten,

- im Schulgebäude zu rennen,

- auf dem Schulhof Rad zu fahren

- Schneebälle zu werfen,

- eigenmächtig Fenster zu öffnen,

- Gegenstände aus dem Fenster hinauszuwerfen,

- sich aus dem Fenster zu lehnen

- sich über Treppengeländer zu lehnen

 

5.2. Es ist untersagt, in die Schule mitzubringen:

- Waffen jeglicher Art (Schuss-, Hieb-, Stich-, Stoßwaffen)

- waffenähnliche Gegenstände, einschließlich Nachbildungen von Waffen und

waffenähnliche Spielzeuge

- andere gefährliche Gegenstände (Taschenmesser, Baseballschläger u. ä.

- Munition jeder Art

- Feuerwerkskörper

- explosive oder entzündbare Stoffe und Chemikalien (z.B. Streichhölzer und

Feuerzeuge)

Wird dagegen verstoßen, muss Schülern jeder o.g. Gegenstand unverzüglich, ggf. mit

Hilfe der Polizei, abgenommen werden. Die Entscheidung über eine Strafanzeige trifft

das Staatliche Schulamt. Die Möglichkeit zur Verhängung von Erziehungs- und

Ordnungsmaßnahmen durch die Schule bleibt unberührt.

 

5.3. Bei allgemeiner Gefahr (z. B. Feuer, Rauchbildung und dgl.) ist sofort der nächste Lehrer bzw. die Schulleitung zu verständigen, damit von diesen ggf. der Feueralarm ausgelöst wird. 

Die Aufforderung zum Räumen des Schulgebäudes erfolgt durch Klingelalarm. Die

Schüler begeben sich unter Leitung eines Lehrers geordnet auf den Schulhof, ohne die

Schulmappe und Bekleidung aus der Garderobe mitzunehmen. Der Fachlehrer nimmt

das Klassenbuch mit. Fenster und Türen sind zu schließen.

 

5.4. Die Evakuierung erfolgt nach einem Plan, der in der Schule aushängt.

 

5.5. Bei extremen Witterungsverhältnissen werden alle Schüler solange beaufsichtigt, bis ein

sicherer Heimweg gewährleistet werden kann.

 

6. Voraussetzungen für einen guten Unterricht

 

6.1. Das Brandenburgische Schulgesetz regelt die Rechte und Pflichten der Schüler. Verhaltensweisen, die andere stören oder den Unterrichtsablauf beeinträchtigen, sind verboten. Zuwiderhandlungen werden geahndet.

 

6.2 Die Schulmappe ist täglich zu packen. Dabei sind verbrauchte Arbeitsmittel

sofort zu ersetzen, damit der Unterricht nicht durch Ausborgen gestört wird.

 

6.3 Hausaufgaben und Lernzeitaufgaben sind stets gewissenhaft anzufertigen.

 

6.4 Aus hygienischen Gründen ist die Sporttasche mindestens einmal wöchentlich mit nach

Hause zu nehmen.

 

6.5 Wenn der Lehrer nach Unterrichtsbeginn nicht in der Klasse ist, sagt der Klassenspre-

cher oder dessen Vertreter im Sekretariat Bescheid.

 

6.6 Vertretungsregelungen werden den Schülern durch Ansage oder Aushang

bekannt gegeben. Ab Klassenstufe 4 informiert sich der Klassensprecher am

Vertretungsplan, um seine Klasse unverzüglich in Kenntnis zu setzen.

Voraussehbarer Stundenausfall wird den Eltern durch Eintrag in das Hausaufgabenheft

mitgeteilt.

 

6.7 Pflicht eines jeden Schülers ist es, auf Sauberkeit und Ordnung in den Räumen zu

achten. Der Ordnungs- und Tafeldienst kontrolliert regelmäßig, wischt die Tafel ab und

fegt bei Bedarf.

 

7. Abfallbeseitigung

 

Abfall und Papier im Schulgebäude und auf dem Schulgelände sind in die dafür vorgesehenen Behälter zu werfen.

 

8. Sachschäden

 

Sachschäden sind sofort im Sekretariat zu melden. Bei vorsätzlicher Beschädigung von Schuleigentum, insbesondere auch von ausgeliehenen Schulbüchern, werden die Erziehungsberechtigten im Rahmen bestehender Bestimmungen regresspflichtig gemacht.

 

9. Fundsachen

 

Fundsachen sind immer beim Hausmeister abzugeben. Wertsachen sind nicht in die Schule mitzubringen, da für diese keine Haftung erfolgt.

 

10. Besucher

 

10.1. Besucher melden sich im Sekretariat der Schule.

 

10.2. Begleitende Erwachsene, die Kinder zum Unterricht bringen, verabschieden diese vor dem

Schulgebäude.

 

10.3. Abholende Erwachsene warten nach Unterrichtsschluss auf dem Schulhof.

 

10.4. Ein Gespräch der Eltern mit der Klassen- oder Fachlehrkraft ist in der Regel nur nach

vorheriger Absprache möglich.

 

10.5. Ein Unterrichtsbesuch/Hospitation bedarf einer rechtzeitigen Anmeldung und Genehmigung durch die Schulleitung.

 

11. Fernbleiben wegen Krankheit

 

11.1. Die Eltern informieren die Schule am ersten Tag des Fernbleibens ihres Kindes bis 7.30 Uhr.

 

11.2. Bei Beendigung des Fernbleibens teilen die Eltern der Schule schriftlich den Grund

sowie die genauen Fehltage (Datumsangabe) mit.

 

12. Beurlaubung

 

12.1. Die Beurlaubung einer Schülerin oder eines Schülers vom Unterricht oder anderen

teilnahmepflichtigen schulischen Veranstaltungen kann nur aus wichtigen Gründen auf

schriftlichen Antrag der Eltern (Formular beim Klassenlehrer erhältlich) erfolgen. Der

Antrag soll rechtzeitig eingereicht werden, so dass eine angemessene Bearbeitungsfrist

zur Verfügung steht.

 

12.2. Eine Beurlaubung ist insbesondere möglich beim Vorliegen folgender Gründe:

a) wichtige persönliche oder familiäre Gründe, wie Eheschließung, Todesfall,

Wohnungswechsel sowie Arztbesuch oder Behördengang, sofern sich dieser nicht in

der unterrichtsfreien Zeit durchführen lässt,

b) die Mitwirkung an wissenschaftlichen, kulturellen oder sportlichen Wettbewerben, die

nicht schulische Veranstaltungen sind,

c) Heilkuren und Erholungsreisen, sofern diese ärztlich verordnet sind.

 

12.3. Reise- und Urlaubstermine der Eltern gelten nicht als wichtiger Grund für eine Beur-

laubung. Ausnahmegenehmigungen sind zulässig, wenn die Eltern aus beruflichen

Gründen nachweislich nicht den Urlaub in der unterrichtsfreien Zeit antreten können.

 

12.4. Entscheidungsbefugt ist die Schulleitung.

 

13. Zuwiderhandlungen

 

Verstöße gegen die Hausordnung bzw. schulinterne Beschlüsse zur Gewährleistung eines sicheren Schulbetriebes werden mit Erziehungsmaßnahmen geahndet.

Dazu gehören zum Beispiel schriftliche Stellungnahmen oder das nochmalige Lesen und Abschreiben entsprechender Regelungen aus der Hausordnung.

 

Stand: Februar 2015