Schulprogramm

Schulprogramm

der Grundschule Dahme/ Mark

 

SCHULE IST MEHR

 

Text: Rolf Zuckowski und Heike Schrader

 

 

Schule ist mehr als Pauken und Plagen,

Schule ist mehr als nur Quälerei,

Schule ist - komm mit deinen Fragen!

Schule ist - du bist dabei.

Schule ist mehr, mehr, mehr,

immer mehr wissen als vorher,

Schule ist - komm sei dabei!

Dann ist dir Schule nicht einerlei.

 

 

Schule ist mehr als nur lange Stunden,

Schule ist mehr als Sitzen und Ruhn,

Schule ist - den Erdball erkunden,

Schule ist - komm trau dir was zu!

Schule ist - manchmal traurig zu sein,

Schule ist - auch mal zu verzeihn.

Schule ist - sich dann wieder zu freun,

Schule ist - komm, du bist nicht allein.

 

 

Schule ist mehr als Büffeln und Streben,

Schule ist manchmal ein Kribbeln im Bauch,

Schule bringt Spannung in dein Leben,

Herzklopfen - das ist Schule auch.

Schule ist mehr, mehr, mehr,

immer mehr wissen als vorher,

Schule ist - komm sei dabei!

Dann ist dir Schule nicht einerlei.

Schule ist mehr, mehr, mehr …

 

 

 

SCHULE IST MEHR

 

L

Lernen und leben im Ganztag

 

Lernen lernen

Lebensfreude

Lehrer

E

 

Erziehung mit den Eltern und Partnern

 

Einsatz zeigen

Empathie

 

I

Integration

 

Ideen

 

 

T

 

Toleranz

 

Teamarbeit

Teamfähigkeit

 

B

 

Bewegte Schule

 

Bindeglied

Bildungschancen

 

I

 

Individualität

 

Individuelle Förderung

Ideale herausbilden

Ideenförderung

L

 

Leistungen fordern/ fördern

 

Lesen und Lesekompetenz

 

 

D

 

Dahme und WIR

 

Differenzierung

 

 

Unsere Schule

 

Der Träger der Schule ist das Amt Dahme. Es gibt in der Stadt noch eine Oberschule.

Im Schuljahr 2016/17 besuchen unsere Schule 237 Schülerinnen und Schüler. Davon sind 126 Fahrschüler, die aus 30 verschiedenen Orten kommen.

Die Tendenz der Schülerzahlen ist leicht ansteigend, so dass eine Zweizügigkeit gesichert scheint. (lt. Schulentwicklungsplan des Landkreises Teltow-Fläming)

Die Klassensituation sieht folgendermaßen aus:

Wir haben 12 Klassen gebildet. Davon sind zwei jahrgangsübergreifende FLEX- Klassen (1./2.Kl.), eine 1. Klasse, eine 2. Klasse und in jeder weiteren Jahrgangsstufe jeweils zwei Klassen.

 

Ab der 2.Klasse ist jeweils eine Klasse pro Jahrgang eine Integrationsklasse. Für 26 Schüler der Schule wurde ein sonderpädagogischer Förderbedarf diagnostiziert.

Für weitere 5 Schüler findet eine förderdiagnostische Lernbeobachtung statt. Der Förderbedarf bezieht sich auf die Bereiche Sprache, Lernen, Körperbehinderung, Autismus, geistige Behinderung und Verhalten. Bei einigen Schülern liegt eine Mehrfachschädigung vor.

Mehrere Schüler werden nach dem Rahmenplan der allgemeinen Förderschule unterrichtet, ein Schüler nach dem Rahmenplan GB. Diese integrative Beschulung ermöglicht den betroffenen Kindern einen wohnortnahen Schulbesuch gemeinsam mit den ihnen seit der KITA vertrauten Kindern. An das Lehr- und Betreuungspersonal stellt dieser Unterricht besondere Anforderungen. Eine intensive Teamarbeit ist nötig und wird praktiziert.

Darüber hinaus gibt es Schüler mit Teilleistungsstörungen (LRS, Dyskalkulie) und Schüler mit AD(H)S.

Besondere Unterstützung benötigen die Kinder, die aus den verschiedensten Gründen nicht zu Hause leben können und in Pflegestellen oder therapeutischen Wohngruppen untergebracht sind. Hier ist meist eine sehr intensive Zusammenarbeit mit den verschiedensten Jugendämtern nötig.

Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Gestaltung eines guten Unterrichts in Verbindung mit der weiteren Ausgestaltung der VHG. Die Umsetzung des neuen Rahmenplanes ab dem Schuljahr 2017/18 wird weiterhin zu ständigem Austausch aller Gremien und intensiver Zusammenarbeit in den verschiedensten Teams Anlass Gelegenheit geben und nötig sein.

In das Unterrichtsgeschehen werden die Möglichkeiten der Schulumgebung mit einbezogen. Je nach Unterrichtsthematik gibt es Verbindungen zum Museum, der Bibliothek, dem Stadt- und Tierpark, dem Schwimmbad, dem Klärwerk, dem Rathaus, der Schlossruine u. a. Auch Betriebe in der näheren Umgebung werden bei Unterrichtsgängen besucht. So ist eine enge Verbindung von Unterricht und realem Leben gegeben, denn Schule und Leben gehören zusammen. Die Einbeziehung der Schulumwelt macht den Unterricht in vielen Bereichen farbiger und lebendiger. So gibt es für alle Jahrgänge Wandertage und Exkursionen in die unmittelbare oder etwas entferntere Umgebung.

Die Schule bringt sich in das kulturelle Leben der Stadt Dahme durch verschiedene Aktivitäten ein. Es werden Feste mitgestaltet und Projekte mit anderen Partnern durchgeführt (Umzüge in der Stadt, Kunst und Theater in der Schlossruine, Stadtfeste, Weihnachtsmarkt,…..).

Das Schuljahr in unserer Grundschule ist durch eine Reihe von Traditionen geprägt. So werden die Schulanfänger durch die Schüler der 4. Klassen liebevoll bei der Einschulungsfeier begrüßt. Gemeinsam wird die Schule von verschiedenen Klassen in einem Herbstprojekt ausgestaltet. Je nach Jahreszeit werden neue Elemente im Haus angebracht und ausgestellt. Kurz vor Weihnachten gestalten alle Klassen gemeinsam im jährlichen Wechsel einen großen Weihnachtsabend für alle Eltern, Großeltern, Freunde und Bekannte oder ein Talentefest.

Den Fasching feiern wir im Schulhaus und in der Turnhalle gemeinsam und auf Klassenstufenbasis.

Auch sportliche Wettkämpfe haben ihren festen Platz im Schuljahr. Die 4. Klassen führen ein Zwei-Felder-Ball-Turnier durch, die 5. Klassen ein Brennballturnier und die 6. Klassen ein Handballturnier mit Unterstützung. Im Juni gibt es für alle Schüler der Schule als sportlichen Höhepunkt ein Sportfest auf dem großen Sportplatz der Stadt.

Am Ford-Lauf, der in Dahme als großes Lauf-Event organisiert wird, beteiligen sich regelmäßig Schüler unserer Schule.

Einen festen Platz im Schulleben haben die Mathematikolympiade, der Känguruwettbewerb der Mathematik und der Vorlesewettbewerb. Hier messen wir uns nicht nur auf schulischer Ebene, sondern streben an, weiterführende Ausscheide zu erreichen. Immer mehr Bedeutung erlangte für uns der bundesweite Vorlesetag im November, der sehr initiativreich durchgeführt wird.

Den Abschluss des Schuljahres bilden Projekttage oder ein gemeinsames Fest aller Klassen, das immer unter ein bestimmtes Motto gestellt wird.

Ebenfalls zur Tradition geworden ist die Verabschiedung der 6. Klassen am Abend des letzten Schultages mit Zeugnisübergabe. Die Veranstaltung findet in festlichem Ambiente statt, wofür die 5. Klassen ein Programm gestalten.

Schwerpunkte unserer bisherigen Arbeit waren neben der Gewährleistung eines guten Unterrichts die Umsetzung der sonderpädagogischen Förderung im gemeinsamen Unterricht und die Ausgestaltung der Verlässlichen Halbtagsgrundschule, obwohl sich dafür die Rahmenbedingungen immer wieder verschlechterten.

 

Das Schulprogramm ist Grundlage der gesamten Arbeit in der Schule. Es ist die Basis für alle weiteren Konzepte der Schule wie Schulinternes Curriculum, Schulvertrag und Stufenplan, Förderkonzept, Lesecurriculum, Medienkonzept, Vertretungskonzept, Ganztagskonzept und Schulfahrtenkonzept. Alles ist miteinander verbunden.

 

 

Ausgestaltung unseres Leitbildes

 

        Lernen und leben im Ganztag:

  • die Standards der Doppeljahrgangsstufen werden eingehalten

  • der Unterricht ist lebensnah und interessant gestaltet

  • Methodenvielfalt ist spürbar

  • es werden vielfältige Lernformen genutzt (Frontalunterricht, Freiarbeit, Gruppenarbeit, Tages- und Wochenplanarbeit)

  • vielfältiger Einsatz von Medien

  • Arbeitstechniken werden vermittelt und regen zum selbstständigen Lernen an

  • Vielfalt der Medien wird genutzt

  • fächerübergreifende und jahrgangsübergreifende Projekte

  • individuelle Bedürfnisse werden berücksichtigt

  • Verbindung von Unterricht und zusätzlichen Angeboten wird gewährleistet

  • gemeinsam mit allen Partnern (Horte, Sportverein, Musikschule)

 

       Erziehung mit den Eltern und Partnern:

  • wir arbeiten kooperativ mit allen an Bildung Beteiligten

  • die Schule fördert den offenen Umgang mit den Eltern und informiert regelmäßig über die Umsetzung des Bildungs- und Erziehungsauftrages

  • die Schule arbeitet eng mit den Kindertagestätten der Region zusammen

  • die Schule pflegt den Kontakt zu den andern Schulen der Region, um sich zu messen und weiterzuentwickeln

  • die Schule arbeitet eng mit den außerschulischen Kooperationspartnern zusammen(Bibliothek der Stadt, Fahrbibliothek, Waldschule Börnichen, Oberförsterei Baruth, Polizei Dahme und Luckenwalde, FFW Dahme)

  • Eltern werden in Vorbereitung und Durchführung besonderer Höhepunkte und Veranstaltungen einbezogen

  • aktiver Schulförderverein

        Integration:

  • Schülerinnen und Schüler mit besonderen Lernschwierigkeiten oder Teilleistungsstörungen sowie bei sonderpädagogischem Förderbedarf erhalten entsprechend den schulischen Voraussetzungen besondere Unterstützung

  • gegenseitige Hilfe und Unterstützung auf allen Ebenen wird selbstverständlich

  • Kinder mit Migrationshintergrund fühlen sich in der Schule angenommen

  • fachliche Unterstützung von außen wird eingeholt und genutzt

  • Beratung von Eltern und Schüler erfolgt regelmäßig

 

 

       Toleranz:

  • Vielfalt der Schüler wird als Bereicherung und Chance erlebt

  • Toleranz wird durch die Erwachsenen vorgelebt

  • Wertschätzung aller ist im Handeln spürbar

  • Trainingsmodelle des Zusammenlebens werden genutzt (Ferdie, Teamgeister, Klassenrat)

  • im Stufenmodell trainieren die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für eigenes Handeln zu übernehmen

  • gemeinsames Arbeiten im Team ist wichtig für Lehrer und Schüler

  • gemeinsame Schülerversammlungen

  • Schulsozialarbeit gewinnt an Bedeutung

 

        Bewegte Schule:

  • Möglichkeiten einer aktiven Pausengestaltung werden geschaffen und genutzt

  • Schülerinnen und Schüler übernehmen Verantwortung( Klassensprecher, Aufsichtsschüler, Hausmeister-AG, Schulhofreinigung, Pflege der Grünpflanzen)

  • Vielzahl von sportlichen Arbeitsgemeinschaften

  • feste Schulwettkämpfe(Brennball, 2-Felderball, Handball) und Tanz-Workshop

  • Teilnahme an Sportwettkämpfen und Veranstaltungen in Dahme und der Region( Skatertag, Envia-Cup, Fordlauf, Sportfest)

  • die Übergänge von Kita zur Schule und von der Grundschule in die weiterführenden Schulen werden nach einem festen Plan mit den jeweiligen Partnern und den Eltern ausgestaltet

  • feste Veranstaltungen wie Talentefest oder Weihnachtsabend bringen alle an der Erziehung Beteiligten zusammen und schaffen ein Gefühl der Zusammengehörigkeit

  • die Traditionen der Schule werden fortgeführt

  • Zirkusprojekt

  • Projekte schaffen nachhaltige Erlebnisse

 

 

Individualität:

  • Lehrer kennen die individuellen Voraussetzungen der Schüler und beachten sie für die Unterrichtsführung

  • Schüler können ihre Ideen in den Unterricht einbringen

  • Stärken und Spezialwissen (auch der Eltern) werden für Unterricht und Schulleben genutzt

  • Differenzierung im Lernen nach Zeit, Methode, Lernumfang, Anspruch und Wahl der Arbeitsmittel

 

 

Leistungen fördern und fordern:

  • Jahrgangsübergreifendes Lernen in FLEX und bei Projekten

  • Portfolioarbeit

  • Nutzung von verschiedenen Diagnoseinstrumenten (ILeA, O2, O4)

  • Leistungsbewertung und Zensierung sind transparent

  • unterschiedliche Präsentationen und Würdigung von Schülerarbeiten

  • Teilnahme an Wettbewerben und Aktionen (Vorlesewettbewerb, Vorlesetag, Mathe- Olympiade, Känguru-Wettbewerb, Kunstruine, Auftritte zu verschiedenen Veranstaltungen)

 

 

Dahme und WIR:

  • die Grundschule gestaltet Veranstaltungen der Stadt aktiv mit

  • die örtlichen Gegebenheiten wie Bibliothek, Museum, Rathaus, Kirche, Schlossruine, Sportstätten, Tierpark und Betriebe werden in das Schulleben einbezogen

  • Feuerwehr, Wasserwacht und Polizei sind unsere Partner

  • Vorlesetag in Kitas und Senioreneinrichtungen

  • Zusammenarbeit mit der Oberschule und den Kitas der Stadt

  • enge Zusammenarbeit mit dem Schulträger

 

 

Ziele der Schule:

 

Neben dem jährlich gemeinsam abgestimmten Arbeitsplan gibt es langfristige Ziele, die aus dem Schulprogramm abgeleitet werden. Diese Ziele sind für die Arbeit der nächsten 3 Jahre formuliert.

 

 

 

 

 

L

- Methodenvielfalt spiegelt sich im Unterricht wieder

- Methodencurriculum wird erstellt

- Unterricht ist durch verschiedene Sozialformen geprägt

- selbstständiges Lernen wird durch Methodentraining und Vermittlung von 

  Arbeitstechniken angebahnt

- moderne Medien werden stärker einbezogen

- Abstimmung der schulischen Lehr- und Lernangebote

- Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern im Ganztag wird intensiviert

- vielfältige Angebote für die VHG werden abgesichert

 

 

E

 

- offene und auf Respekt und Vertrauen basierende Zusammenarbeit

  mit den Eltern

- Elterngespräche und Elternversammlungen finden regelmäßig statt

- Beratungsgespräche zu Übergangsverfahren

- Einbeziehung der Eltern in Vorbereitung und Durchführung verschiedener 

  Schulhöhepunkte

 

 

 

I

- Absprachen zu Kindern mit besonderen Förderbedarfen

- Lehrer stellen sich professionell dem integrativen Unterricht

- Lehrer bilden sich regelmäßig fort

 

 

 

T

- Lösung von Problemen im Miteinander und auf Augenhöhe

- weitere Nutzung der Trainingsmodelle

- alle halten sich an die vereinbarten Schulregeln

- Intensivierung der Arbeit der Jahrgangsteams

- Beibehaltung „Große sind für Kleine da“

- Streitschlichter werden ausgebildet und eingesetzt

 

 

 

B

- Traditionen werden beibehalten

- Schaffung eines weiteren gemeinsamen Höhepunktes

 

 

 

I

- Nutzung von IleA in allen Jahrgangsstufen

- Lehrer nutzen verstärkt Methoden zur Differenzierung

 

 

 

L

- Portfolioarbeit wird stärker genutzt

- Intensivierung der Lesekompetenzen in allen Fächern

- Würdigung besonderer Leistungen

- Motivation der SuS zur Teilnahme an weiteren Wettbewerben

- Nutzung des ISQ für Lehrer und Schüler

 

 

 

D

- wir bringen uns zu Höhepunkten der Stadt ein

- die Stadt nimmt uns als aktiven Mitgestalter wahr

- die Kooperation mit den Vereinen wird intensiviert

- Homepage der Schule und Veröffentlichungen im Amtsblatt werden zur

  Information über schulische Vorhaben genutzt